Tor der Woche

Demokratische Wahl von SenatorInnen nur bei der SPD?

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Das Wahlergebnis der geheimen SenatorInnenwahl der SPD 2011 lautete:
Abgegebene Stimmen: 182, davon entfielen auf


Böhrnsen: 171 (d. h. 11 Nein oder Enthaltung)
Mäurer: 161 (21)
Günthner: 148 (34)
Jürgens-Pieper: 140 (42).


Es ist dort Routine und Selbstverständlichkeit, dass man in geheimer Wahl mehr oder weniger Stimmen bekommen kann. Auch dort gibt es einen Vorschlag des Landesvorstandes. Auch wären Kandidaturen möglich. Es gab beim letzten Mal keine Gegenkandidaturen. Das hatte keinen Einfluss auf die Durchführung einer geheimen Wahl.

 

Warum gab es dies bei uns 2007 und 2011 nicht? Die meisten von uns waren dabei: siegestrunken und euphorisiert nach großen Wahlerfolgen gab es schlichtweg keine Stimme in der Partei, die ein solches Vorgehen, wie in der SPD, für notwendig hielt. Keine kritische Diskussion, keine Anträge auf Durchführung einer geheimen Wahl, denen auch damals selbstverständlich hätte formal entsprochen werden müssen.

 

Die Situation nach der Wahl 2015 ist anders!

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