Tor der Woche

Imbisstand statt Buddha und Menschenrechte

(Kommentare: 0)

An sich sind botanika und Rhododendronpark wunderbare Orte der Erholung, des Lernens, der Einkehr und der Würdigung einer der größten Errungenschaften der Moderne, der Erklärung der Menschenrechte. Die Artikel der UN-Menschenrechtskonvention sind nämlich künstlerische gestaltet aufgeschrieben, in Bronze gegossen und ausgehend von allen vier Eingängen des Parkes entlang der Wege zu lesen. Vor dem Eingang der botanika geht dann der Artikel zur Religionsfreiheit mit dem dort errichteten buddhistischen Stupa eine Verbindung ein. Die Würdigung der Pflanzenwelt des Himalaya, aus der der Rhododendron stammt, und damit auch der Kultur der Herkunftsländer kommt in diesem religiösen Monument hervorragend zum Ausdruck.

 

Es spricht von ziemlichem Mangel an Sensibilität, wenn ausgerechnet an dieser religiös geweihten Stelle eines buddhistischen Monuments und auf dem ihn umgebenden Band der Menschenrechte zur Zeit eine Imbiss-Stand platziert ist. Dieser behindert und verschandelt den Anblick beider Installationen und kehrt Sinn und Zweck dieser so positiven Ausrichtung von Park und botanika vollständig in ihr Gegenteil um.

 

Allerhöchste Zeit, dass sich der Verkaufsstand, an einem anderen Platz auf dem Gelände wiederfindet und die Würde des Ortes wieder hergestellt wird.

Zurück

Einen Kommentar schreiben